Physiotherapie

Krankengymnastik
In der Orthopädie und im Sportbereich beschäftigen wir uns seit meheren Jahren mit den unterschiedlichsten Therapieansätzen bei Beschwerden im Schultergelenk. Die langfristigen Therapieerfolge basieren vor allem auf einem individuell erstellten Stabilisierungsprogramm und regelmäßigen Kontrollen bei der Ausführung der Übungen. Auf Grund meiner früheren sportlichen Aktivitäten habe ich mich besonders für Sportverletzungen bei Leistungsschwimmern und Wurfsportarten wie z.B. Wasserball oder Handball interessiert und mich in diesem Bereich besonders intensiv weitergebildet.

Krankengymnastik nach Bobath
Das Bobath-Konzept ist eine spezielle Therapieform zur Behandlung von Menschen mit neurologischen Störungen. Diese Therapieform richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit angeborenen und/oder erworbenen Störungen des zentralen Nervensystems. In der Therapie werden patientenbezogene Prinzipien angewendet; der Ansatz umfasst den betroffenen Menschen in seiner ganzen Persönlichkeit. Das Ziel ist die größtmögliche Selbstständigkeit des Betroffenen in seinem individuellen Lebenskontext.

Spinaltherapie nach McKenzie
Diese Therapie ist ein weiterentwickeltes Behandlungskonzept, das auf den Grundsätzen von McKenzie und Cyriax beruht. Zentraler Grundgedanke dieser Methode ist, dass der Patient Eigenverantwortung für sein Problem übernimmt und aktiv mitarbeitet. Nur so können Fortschritte in seiner Therapie erzielt und Rezidive vermieden werden. Schließlich kann nicht der Therapeut heilen, sondern nur der eigene Körper des Patienten. Die McKenzie-Methode wird auch „Extensionstherapie“ genannt. Die Extensionsübungen bewirken, dass die verkürzten Strukturen wieder aufgedehnt werden und die Bewegungsbalance im Rücken wieder hergestellt wird. Dies setzt ein regelmäßiges und langfristiges Üben vorraus!

Manuelle Therapie der Faszien
Die manuellen Techniken zur Entspannung des Bindegewebes im menschlichen Körper ist für uns Physiotherapeuten keine Neuentdeckung. Ich beziehe die Faszien immer in meiner physiotherapeutischen Behandlungen ein, da sie aus meiner Sicht die wichtigste Rolle für unseren Bewegungsapparat spielen. Deren häufige Verklebungen lassen sich mit diversen Techniken, die sehr oft sehr schmerzhaft sind, nachhaltig lösen. Dadurch wird das Gewebe und die benachbarten Gelenke nicht nur schmerzfreier sondern auch deren Beweglichkeit enorm verbessert. Wie bei jeder physiotherapeutischen Behandlung lege ich auch hier den größten Wert auf die Mitarbeit meiner Kunden und zeige ihnen gezielte Dehnungs- oder Lockerungsübungen, mit denen sie ihr Problem gut alleine in Griff bekommen.

Myofasziales Taping nach Markus Erhard
Taping gehört inzwischen zum festen Bestandteil der Physiotherapie und bietet für eine Vielzahl von Erkrankungen eine erfolgreiche, operations- und medikamentenfreie Therapie, die in den meisten Fällen sehr erfolgreich ist. Die Tape-Anlagen unterstützen die physiotherapeutische Behandlung und beschleunigen damit den Heilungsprozess. Dies gilt vor allem für Muskel- und Gelenkbeschwerden, aber auch für die Behandlung von Ödemen, Migräne und Menstruationsbeschwerden.
Die Tape-Anlagen verbessern die Muskelfunktionen, mindern Zirkulationseinschränkungen, dienen zur Schmerzreduktion und unterstützen die Gelenkfunktionen.
Ich habe mich im Laufe der letzten 15 Jahre intensiv mit dem Thema Taping beschäftigt und diverse Ansätze der doch sehr unterschiedlichen Taping-Methoden ausprobiert. Die Methode nach Markus Erhard, der nicht nur eigene Anlage-Techniken sondern auch eigene Tapes entwickelt hatte, hatte mir als ganzheitliche Physiotherapeutin am meisten zugesagt. Diese Taping-Methode ist meines Erachtens bis zur Perfektion ausgearbeitet, bezieht sich auf die Faszienlinien im Körper und kann oft zur sofortigen Schmerzlinderung bei der ersten Behandlung führen. Man kann mit diesem Material und dieser Anlage-Techniken die Fehlspannungen im Körper optimal regulieren und somit Gelenke, Gewebe und Wirbelsäulenabschnitte entlasten. Das Material ist sehr hautfreundlich und meine Kunden tragen die Anlagen oft länger als 1 Woche (auch Sportler, die größeren Belastungen und häufigerem Duschen ausgesetzt sind).

LNB Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht
Ich bin von Roland Liebscher persönlich zu einer Schmerztherapeutin nach seiner LNB-Methode ausgebildet worden und arbeite mit dieser Methode in meiner Praxis seit 2015. Bei dieser Methode handelt es sich um eine Kombination von Osteopressur und Dehnungsübungen sog. Engpassdehnungen, die Herr Liebscher mit seiner Frau Petra Bracht entwickelt hatte.
Ich persönlich behandle mit dieser Methode vorwiegend Patienten mit Schmerzen am Bewegungsapparat – z.B. an der Wirbelsäule und allen Gelenken. Diese Behandlung dauert in der Regel 60- 75 Min. Nach einer umfangreichen Analyse wird entschieden welche Punkte (Muskelansätze am Knochen) therapiert werden - dies geschieht mit einem starken Druck, der einen relativ hohen Schmerz verursacht. Diese Punkte werden bis zum gewissen Nachlassen des Schmerzes gehalten und dadurch wird eine Entspannung (Tonusregulation) des jeweiligen Muskels erreicht. Anschließend lernt der Patient einige spezielle Dehnungsübungen (Engpassdehnungen) als Hausaufgabe, die er täglich oder nach Anweisung durchführt.
Wie oft diese Behandlung wiederholt werden muss, ist sehr stark vom Beschwerdebild abhängig: manchmal helfen schon die ersten 2 Sitzungen zur kompletten Schmerzfreiheit, manchmal müssen Sitzungen regelmäßig über einen längeren Zeitraum erfolgen, um einen stabilen Erfolg zu sehen.
Meiner Erfahrung nach ist eine Kombination von Dehnungen und einem myofaszialen Taping der betroffenen Muskulatur sehr sinnvoll und hilfreich (siehe Taping nach Markus Erhard).

Massagen
Wir bieten sowohl Entspannungsmassagen für den Schulter-Nacken Bereich bzw. den gesamten Rücken als auch Sportmassagen an. Die Massagen werden – nach Bedarf – mit Wärmetherapien wie Fango, Naturmoor oder heißer Rolle kombiniert. Die Wellnessangebote einer Bienenwachspackung mit anschließender Honigölmassage komplettiert unser umfassendes Angebot..